
Guten Tag,
Walid!
Walid Ziadi steht vor einer Sprachschule in München. Er hat einen Koffer. Auf dem Schild neben der Straße liest er das Wort Autobahn. Gegenüber ist ein Kindergarten. Ein kranker Mann wartet an der Bushaltestelle. Walid atmet tief ein.
Ein Mann kommt aus der Schule.
Walid: Hallo! Ja. Ich bin Walid. Ich heiße Walid Ziadi.
Mann: Willkommen! Ich bin Luca. Wie geht's?
Walid: Danke, gut. Und dir?
Luca: Auch gut, danke. Tschüs – bis bald!
Luca geht in die Schule. Walid lächelt. Er kennt jetzt ein deutsches Wort: Willkommen.
Ich bin …Ich heiße …Ich komme aus …Ich wohne in …Ich lerne Deutsch.

Im Büro
Im Büro begrüßt ihn eine Frau.
Walid: Guten Tag, Frau Keller. Ich heiße Walid Ziadi.
Frau Keller: Wie ist Ihr Vorname?
Walid: Mein Vorname ist Walid.
Frau Keller: Und Ihr Nachname?
Walid: Mein Nachname ist Ziadi.
Frau Keller: Woher kommen Sie?
Walid: Ich komme aus Algerien.
Frau Keller: Wo wohnen Sie?
Walid: Ich wohne jetzt in München. München ist in Deutschland.
Frau Keller: Sie sind im Kurs 1. Sie lernen Deutsch.
Frau Keller: Wie geht es Ihnen?
Walid: Danke, sehr gut. Und Ihnen?
Frau Keller: Auch gut, danke. Auf Wiedersehen, Herr Ziadi!
Walid: Auf Wiedersehen, Frau Keller!
der Vornameder Nachnamedas Landdie Stadtder Kurs

Wer bist du?
Im Klassenzimmer gibt die Lehrerin jeder Person einen Partner. Walid arbeitet mit Amina.
Walid: Ich bin Walid. Wie heißt du?
Amina: Ich heiße Amina. Woher kommst du?
Walid: Ich komme aus Algerien. Und du?
Amina: Ich komme aus Portugal. Wo wohnst du?
Walid: Ich wohne in München. Wo wohnst du?
Amina: Ich wohne auch in München.
Walid: Du lernst Deutsch, oder?
Amina: Ja. Amina ist neu im Kurs, aber Deutsch macht Spaß.
Walid: Welche Sprachen sprichst du?
Amina: Ich spreche Portugiesisch und Englisch. Ich lerne Deutsch. Und du?
Walid: Ich spreche Arabisch und Französisch. Ich lerne Deutsch.
Sie lesen ein kurzes Profil über Luca: Luca kommt aus Deutschland. Er wohnt in München. Er spricht Deutsch und Englisch. Danach hören sie einen kurzen Dialog und vergleichen die Antworten. Walid notiert die Wörter Name, Land, Stadt und Sprache.
NameLandStadtSprache

Viele Sprachen
Die Lehrerin hängt eine Weltkarte an die Wand. Alle sagen einen Satz.
Amina: Ich komme aus Portugal. Ich spreche Portugiesisch und Englisch.
Sofia: Ich komme aus Spanien. Ich spreche Spanisch und lerne Deutsch.
Kenji: Ich komme aus Japan. Ich spreche Japanisch und lerne Deutsch.
Nadia: Ich komme aus Polen. Ich spreche Polnisch und Englisch.
Kostas: Ich komme aus Griechenland. Ich spreche Griechisch und lerne Deutsch.
Mina: Ich komme aus der Schweiz. Ich spreche Deutsch, Französisch und Italienisch.
Emre: Ich komme aus der Türkei. Ich spreche Türkisch und Deutsch.
Die Lehrerin fügt weitere Karten hinzu: aus den USA, aus Österreich, aus Frankreich, aus Italien, aus Mexiko und aus Thailand. Walid schreibt die Länder- und Sprachenpaare auf. Er merkt: Die Klasse hat viele Sprachen, aber alle lernen Deutsch.
die Schweizdie TürkeiPolenGriechenlandFrankreichItalien

Wer ist das?
Beim Mittagessen hat Walid ein Butterbrot, ein kleines Würstchen, Nudeln und eine Flasche Wasser. Amina fragt ihn nach den Menschen im Kurs.
Walid: Das ist Kenji. Er kommt aus Japan. Er spricht Japanisch. Das ist Nadia. Sie kommt aus Polen. Sie spricht Polnisch.
Amina: Sehr gut, Walid!
Walid bittet Amina, ihren Nachnamen zu buchstabieren. Sie sagt die Buchstaben langsam. Er liest den Text noch einmal und schreibt die Antwort. Er ist noch Anfänger, aber er kann jetzt fragen, antworten, wiederholen und wichtige Informationen schreiben.
das Butterbrotdas Würstchendie Nudelndie Flasche

Willkommen in der WG!
Am Abend geht Walid zur Netzwerk-WG. Luca öffnet die Tür.
Walid: Guten Abend! Danke.
Luca: Das ist Bea. Sie kommt aus Hannover. Das ist Max. Er kommt aus Berlin.
Bea: Hallo, Walid! Wie geht's dir?
Walid: Ganz gut, danke. Und dir?
Bea: Sehr gut.
Max: Wie ist deine Handynummer?
Walid: Null eins sieben null – null null null null null null null.
Max: Danke. Und deine E-Mail-Adresse?
Walid: walid Unterstrich ziadi Ät example Punkt invalid.
Max: Wie bitte?
Walid: Bitte ein bisschen langsamer. Ich buchstabiere: W-A-L-I-D, Unterstrich, Z-I-A-D-I, Ät, E-X-A-M-P-L-E, Punkt, I-N-V-A-L-I-D.
Max: Jetzt verstehe ich.
Walid sieht sich im Zimmer um. Er kommt aus Algerien, er lebt in Deutschland, und der Deutschkurs hat begonnen. Die Menschen in der WG sprechen verschiedene Sprachen, aber sie begrüßen sich und helfen einander.
Bea: Gute Nacht, Walid!
Walid: Gute Nacht, Bea. Tschüs, Max. Bis bald, Luca!
Gute Nacht!Tschüs!Bis bald!Willkommen!

Walids neue Wörter
Walid legt seine Kontaktkarte neben sein neues Deutsch-Notizbuch. Auf die erste Seite schreibt er:
Ich komme aus Algerien.
Ich wohne in München.
Ich lerne Deutsch.
Walid lächelt. Morgen öffnet er die Tür zur nächsten Lektion.
Wie heißt du?Woher kommst du?Wo wohnst du?Welche Sprachen sprichst du?

Freunde, Kollegen und ich
Am nächsten Morgen wacht Walid Ziadi in der Netzwerk-WG in München auf. Im Wohnzimmer sitzt Anna mit einem Buch. Max hört Musik am Computer. Bea fotografiert die Stadt aus dem Fenster.
Walid: Guten Morgen! Ich höre gern Musik, ich lese gern und ich fotografiere gern.
Anna: Kochst du gern?
Walid: Ja, ich koche gern. Aber ich tanze nicht so gern.
Max: Gehst du gern ins Kino?
Walid: Es geht so. Und du?
Max: Ich gehe sehr gern ins Kino. Ich singe auch gern.
Bea kommt aus dem Flur. Sie trägt Laufschuhe.
Walid: Super! Ich schwimme gern. Ich spiele gern Tennis.
Die Freunde sprechen über Hobbys. Walid schreibt eine kleine Liste: lesen, kochen, schwimmen, joggen, tanzen, singen, reisen, fotografieren, Musik hören, ins Kino gehen.
lesenkochenschwimmenjoggentanzensingenreisenfotografieren

Was machst du gern?
Im Deutschkurs fragt die Lehrerin: Was machen Sie gern? Was machen Sie nicht gern? Alle sprechen mit einem Partner. Walid arbeitet mit Amina.
Amina: Ja, sehr gern. Und du?
Walid: Auch sehr gern. Liest du gern?
Amina: Es geht so. Ich spiele lieber Fußball.
Walid: Spielst du gern Fußball?
Amina: Ja, ich spiele gern Fußball. Ich jogge nicht gern.
Walid fragt zwei weitere Mitschüler. Sofia singt gern. Kenji fotografiert gern. Nadia reist gern. In der Klassenliste liest eine Person ein Buch, eine andere spricht Französisch und zwei Freunde spielen Tennis.
Die Lehrerin schreibt die Formen an die Tafel:
ich spreche – du sprichst – er spricht
Walid bemerkt die kleinen Veränderungen. Er wiederholt sie langsam und richtig.
Die Woche planen
Nach dem Unterricht öffnet Anna ihren Kalender.
Walid: Ja, gern. Wann gehen wir?
Anna: Am Samstag?
Walid: Nein, das geht leider nicht. Am Samstag spiele ich Tennis.
Anna: Am Mittwoch?
Walid: Ja, super. Am Mittwoch passt gut.
Montag: ins RestaurantDienstag: ins CaféMittwoch: ins KinoDonnerstag: ins TheaterFreitag: ins SchwimmbadSamstag: ins StadionSonntag: ins Museum
Walid übt die Melodie. Seine Stimme steigt bei Gehen wir ins Kino? und fällt bei Am Mittwoch.

Berufe und Arbeit
Die nächste Lektion handelt von der Arbeit. Die Lehrerin zeigt vier Profile.
Leon: Ich bin Kellner. Ich arbeite in zwei Restaurants. Ich arbeite 46 Stunden pro Woche, meistens am Abend und am Wochenende. Montag und Dienstag habe ich frei.
Fabian: Ich bin Taxifahrer. Ich arbeite bei „Taxi-Zentral“. Ich fahre 68.000 Kilometer pro Jahr. Am Freitag habe ich frei.
Magda: Ich bin Ärztin. Ich arbeite im Krankenhaus. Das Krankenhaus hat 480 Zimmer. Hier arbeiten 920 Ärzte und Krankenpfleger. Wir haben Platz für 1.250 Patienten. Ich arbeite nachts und am Wochenende.
Walid: Ich bin Deutschlerner. Ich besuche den Deutschkurs. Meine genaue berufliche Situation ist hier ein Platzhalter.
Lehrerin: Das ist in Ordnung. Wann lernst du?
Walid: Ich lerne am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Am Wochenende habe ich frei.
Die Klasse wiederholt die Zahlen. Walid schreibt 22, 24, 25.000, 46, 68.000, 100, 480, 920, 1.250. Er liest auch 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100, 1.000, 10.000, eine Million.
die Studentinder Kellnerder Taxifahrerdie Ärztinder Krankenpflegerder Deutschlerner

Der Artikel-Walk
Die Lehrerin gibt der Klasse ein Artikelspiel. Walid geht mit Amina durch das Bild einer Stadt. Sie tragen drei farbige Karten: blau für der, grün für das und rot für die.
Amina: Und das ist der Schlüssel. Das ist das Auto. Das ist die Straße.
Sie ergänzen Gegenstände aus dem Krankenhaus und dem Restaurant: das Medikament, die Spritze, die Tablette, das Glas, der Computer.
der Tag – die Tagedie Stunde – die Stundender Arzt – die Ärztedas Buch – die Bücherdas Auto – die Autosdas Krankenhaus – die Krankenhäuser
Walid schlägt Krankenhaus im Wörterbuch nach. Er findet den Artikel und den Plural und schreibt beide zusammen. Die Lehrerin sagt:

Sportclub Fit
Am Ende der Lektion sieht Anna ein Poster: Sportclub Fit – Kurse.
Walid: Ja, gern. Welche Kurse gibt es?
Sie lesen den Stundenplan:
Basketball: Dienstag und Donnerstag, 19–21 UhrFußball: Mittwoch, 20–21:30 UhrKarate: Montag, 18:30–20 UhrTennis: Samstag, 15–17 UhrYoga: Freitag, 18–20 UhrZumba: Montag und Mittwoch, 10–11 Uhr
Walid: Am Samstag habe ich Zeit. Ich spiele gern Tennis.
Anna: Tennis passt gut. Ich mache gern Yoga, aber am Freitag arbeite ich. Ich habe am Samstag frei.
Walid wählt Tennis. Er füllt das Formular aus, ohne private Informationen zu erfinden:
Vorname: WalidFamilienname/Nachname: ZiadiGeburtsdatum: [Platzhalter]E-Mail: walid_ziadi@example.invalidTelefon: 0170-0000000Adresse: [Platzhalter]Kurs: TennisTag: Samstag
Er prüft jedes Nomen mit Artikel und Plural: die Adresse – die Adressen, der Kurs – die Kurse, der Tag – die Tage.

Freunde, Kollegen und ich
Am Abend kehrt Walid in die WG zurück. Max sitzt am Computer; Bea kocht; Anna liest.
Walid: Am Samstag spiele ich Tennis. Am Sonntag lese ich ein Buch.
Bea: Gehen wir am Sonntag ins Museum?
Walid: Ja, gern. Und am Mittwoch gehen Anna und ich ins Kino.
Max: Ich arbeite am Mittwoch. Aber am Freitag habe ich frei. Gehen wir am Freitag zusammen ins Schwimmbad?
Walid: Ja, super!
Die Freunde schreiben die Termine in einen Kalender. Walid hat Freunde, Klassenkameraden und neue deutsche Wörter für Hobbys, Berufe, Wochentage, Artikel und Zahlen. Auf dem Tisch liegt ein neues Poster: Hamburg.
Walid lächelt. Das nächste Kapitel beginnt mit einer Stadt, einem Bahnhof und einem neuen Plan.
Ich mache gern Sport.Am Samstag habe ich Zeit.Ich lerne Nomen mit Artikel und Plural.